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aktualisiert am: 06.03.19

Martinusschule 

 

Lindenschule

Gierath/Bedburdyck

Comenius Projekt an der Lindenschule

Portfolio der Lindenschule

Das Comeniusteam hat ein Schulportfolio erstellt,das an alle Partnerschulen verschickt wurde.

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Durch Anklicken des Bildes können Sie sich das gesamte Portfolio der Lindenschule ansehen!

Teddy goes to Europe   
 „Wir sind dabei!“ Voller Freude nehmen Frau Schüller-Fieh, die Konrektorin der GGS Lindenschule, und Frau Engels als Organisatorinnen die Genehmigung und die Aufnahme in das europäische COMENIUS-Projekt „ Celebrating European Stories“ zur Kenntnis.
Nach langwierigen Vorbereitungen ist die GGS Lindenschule auserwählt und als Teilnehmer anerkannt worden.
Frau Schüller-Fieh erklärt, dass das Projekt eine europaweite Kommunikation unter den Schulen ermöglicht und den Grundschulkindern einmalige Chancen für ein lebenslanges Lernen bietet.
Über 2 Jahre werden gemeinsam mit europäischen Partnern in den Ländern Finnland, England, Zypern und Spanien Geschichten geschrieben. Die Lindenschule sendet Teddy zu den einzelnen Partnern. Auch die Partnerschulen schicken Figuren auf die Reise.
Nach 2 Jahren kommen alle Figuren zu ihrer Ursprungsschule zurück, bringen viele Geschichten der Kinder mit und erzählen über andere Länder.
Die beiden Pädagoginnen schildern mit Begeisterung, dass Kinder sich durch dieses Projekt auch als Europäer sehen und erfahren können. Dadurch werden Gemeinsamkeiten der einzelnen Länder erkannt, aber auch Unterschiede respektiert.
Die Projektsprache ist Englisch. Dadurch erfahren die Kinder, wie faszinierend und einfach es ist sich in der Sprache zu verständigen, die jetzt ab dem 1. Schuljahr erlernt wird.
Der Schulleiter Herr Müllers und das gemeinsame Kollegium freuen sich auf die COMENIUS-Schulpartnerschaft.

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Teddy ist startklar

Mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Adenau und Frau Schoenen wurden 7 Teddies für die Comenius Schulpartnerschaft genäht.

Jetzt sind diese schon sehr aufgeregt und freuen sich neue Länder und Menschen kennen zu lernen.

Nach den Herbstferien werden die Koffer gepackt.
Mit einer Geschichte, deutschen Liedern und Spielen werden die Teddies zu unseren Partnerschulen
reisen und sicher viel erleben.

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Der Bär ist los    

Das Comeniusprojekt ist ein Europaprojekt. Gleichzeitig führt es aber auch die beiden Standorte der Lindenschule Bedburdyck und Gierath zusammen. Kinder beider Schulen haben sich für ihr „puppet“, den Bären namens Teddy, Geschichten ausgedacht. Die vielen guten Ideen wurden von Frau Hahn und Frau Engels von der Lindenschule, sowie Frau Doumen –Stanevicius von der OGTS zu einer Geschichte zusammen getragen. Diese wird nun nach Finnland geschickt und von den Kindern dort weiter geschrieben.

 

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Das 1. Lehrertreffen des Comeniuprojektes „Celebrating European Stories“ fand im Oktober in Pissouri in Zypern statt. Frau Engels hat dort die Lindenschule vertreten.
Es wurden“puppets“ als Stellvertreter der einzelnen Schulen und Länder ausgetauscht. Außerdem wurde der weitere Verlauf des Projektes konkret geplant.

Besonders beeindruckt war Frau Engels von der Offenheit und Gastfreundschaft der Zyprioten. Sie pflegen ihre Traditionen, gleichzeitig fühlen sich aber auch immer mehr als Europäer. Der Bürgermeister hat das in seiner Rede zur Begrüßung der europäischen Gäste folgendermaßen ausgedrückt: „The diversity of countries and cultures is applied in practice here.“


 

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Ein Traum wird wahr

Die Geschichte zum Comeniusproject "Celebrating European Stories"
wurde nach Rauma zu einer Partnerschule in Finnland geschickt.

Durch Anklicken der Bilder können Sie sich die Geschichten in der deutschen und englischen Fassung ansehen!
 

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Teddy goes to Europe
 
(englische Version)

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Teddy europäischer Traum
     (deutsche Version)

Kleine Europäer in der Lindenschule

Das von der EU unterstützte Comeniusprojekt ist nun an der Lindenschule in vollem Gang. Die Partnerschulen der Lindenschule haben Repräsentanten ihrer Schule und ihres Landes geschickt.

Teddy

Germany

Teddy

Vilho-kettu

Finnland (Rauma)

Fuchs

Teli

Zypern

Esel

Lola

Spanien

Storch

Sir Bobby

England

Elster

Ollie

England

Eule

Mr. Clutterbuck

Finnland (Joensuu)

 

Die 7 puppets beobachten nun vom Sekretariat aus gemeinsam die Kinder auf dem Schulhof.

Im Unterricht arbeiten immer wieder verschiedene Klassen an Geschichten, die dann in Englisch übersetzt und einer anderen Partnerschule weitergeschrieben werden.

Zur Zeit ist eine Geschichte aus Zypern an der Schule, darin werden das Leben der Zyprioten und die Landschaft beschrieben. Jetzt schreiben Kinder der Lindenschule Telis Erlebnisse in Deutschland auf.

Außerdem hängt in der Lindenschule ein Europa-Board. Frau Engels, die Koordinatorin des Projektes, gibt dort jeweils die neuesten Informationen bekannt. Immer wieder gucken Kinder , aber auch Eltern, was es Neues gibt. So lernen die Schüler ganz selbstverständlich Europa kennen und entwickeln Verständnis für die Vielfalt der europäischen Kulturen und Sprachen.

 

Tiere Comenius
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Teddy wird immer bekannter

Die Autorin und Referentin für Lese- und Literaturpädagogik Heike Schütz ist auf das Projekt "Celebrating European Stories" aufmerksam geworden.

Frau Schütz gibt ein Lesefördermagazin heraus, das von Schulen, Bibliotheken und sozialen Trägern bezogen wird. In dieser Zeitung hat sie einen Artikel "Teddy goes to Europe" geschrieben. Die Zeitung hat etwa 5000 Abonnenten. Deutschsprachige Schulen im Ausland schätzen die Zeitung, die bis Peru verschickt wird, sehr.
 

Hier nun der Artikel:
 

Teddy goes to Europe - Schüler in Europa schreiben an einer gemeinsamen Geschichte und halten mit „puppets“ Kontakt über die Landesgrenzen

Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen. „COMENIUS“, das europäische Programm für schulische Bildung, gefördert von der EU, ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa.
„CELEBRATING EUROPEAN STORIES“ heißt das Projekt, das im Rahmen des Bildungsprogrammes „COMENIUS“ gestartet wurde, und bei dem die Lindenschule in Jüchen begeistert teilnimmt. Die Lese-Drehscheibe sprach mit Christel Engels, Grund- und Hauptschullehrerin und Betreuerin des Projektes an der Lindenschule in Jüchen/NRW.

LD: Was wird bei dem Projekt genau gemacht?
Engels: In den kommenden zwei Jahren werden gemeinsam mit anderen europäischen Partnerschulen, die sich beteiligen und den Partnervertrag unterschrieben haben, viele bunte Geschichten geschrieben. Englisch ist dabei die gemeinsame Sprache. Jede Schule beginnt mit „ihrer Story“, sendet diese an die nächste Schule, die wiederum die Erzählung fortsetzt und sie weiterschickt. Die Reihenfolge ist vorab festgelegt worden.
Nach zwei Jahren kehren alle fortgeschriebenen Geschichten zu ihrer Ursprungsschule zurück und erzählen über andere Länder. Jede Partnerschule erstellt dann aus diesen Geschichten ein Buch, das auf einem großen COMENIUS-Fest vorgestellt wird. Gleichzeitig schickt jede Schule Figuren, sogenannte „puppets“ an die anderen Partnerschulen. Von unserer Schule aus gehen Bären namens „Teddy“ auf eine lange Reise zu den anderen europäischen Schulen.

LD: Welche Ziele verfolgen Sie dabei?
Engels: Neben der Förderung der europäischen Zusammenarbeit zwischen Schülern und Lehrern aus verschiedenen Ländern Europas, der Entwicklung von Kenntnis und Verständnis der Vielfalt der europäischen Kulturen und Sprachen, der Unterstützung junger Menschen beim Erwerb der lebensnotwendigen Fähigkeiten und Kompetenzen für ihre persönliche Entfaltung, steht für uns die Freude am Lesen und Schreiben im Vordergrund.
Schreiben regt Nachdenken über die eigene Kultur an
Beim Schreiben der Geschichten machen sich die Kinder Gedanken über die eigene Kultur, sie lernen aber auch die kulturelle Vielfalt Europas kennen und respektieren. Über die gemeinsamen Geschichten hinaus versuche ich auch Möglichkeiten für die Schüler zu finden, sich über E-Mails mit Gleichaltrigen in anderen Ländern auszutauschen. Für die Schüler unserer Schule ist es bereits selbstverständlich, an der Comenius-Informationstafel vorbeizugehen und zu gucken, ob es etwas Neues gibt. Gestern haben wir übrigens ein Foto von Teddy – das ist unsere Figur, die wir als Botschafter verschicken, und eine Karte aus Rauma in Finnland bekommen. Wir stehen in Kontakt mit Schulen in Spanien, England, Finnland und Zypern.

LD: Die beteiligten Schulen besuchen sich gegenseitig. Sie waren bereits auf einer Projektreise auf Zypern. Wie sind Sie von der Schule dort aufgenommen worden?
Engels: Ich habe mich zum ersten Lehrertreffen mit den Kollegen in Zypern getroffen. Die Offenheit der Zyprioten war einfach unbeschreiblich. Das gesamte Kollegium war während der ganzen Zeit für uns da. Die Lehrer zeigten uns ihr Land und wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden. Selbst der Bürgermeister hat uns eingeladen und an einigen Treffen teilgenommen. Wir haben den Unterricht besucht und die Kollegen der verschiedenen Partnerschulen haben die Kinder auch in ihrer Muttersprache unterrichtet.
Schüler auf Zypern lernen deutsches Spiel „Mensch ärgere dich nicht“
Ich habe mit den Kindern das „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel besprochen und konnte den Kindern so Zahlen und Farben auf Deutsch beibringen. Außerdem hatten die Kollegen ein Schulfest organisiert, wobei die Eltern für das leibliche Wohl gesorgt haben. Ein kleines Erlebnis am Rande: Wir gingen durch Pissouri, dem kleinen Dorf im Süden, da kam ein älterer Herr aus seinem Haus heraus und zeigte uns seine Gastfreundschaft, indem er uns einen Teller mit Weintrauben auf einen Stuhl stellte.

LD: Wer finanziert das Projekt?
Engels: Das Projekt „Celebrating European Stories“ ist ein europäisches Projekt, das finanziell von der EU unterstützt und gefördert wird.

LD: Wie lange läuft das Projekt?
Das Projekt ist so angelegt, dass alle „puppets“ nach zwei Jahren zurück zu ihren Partnerschulen kommen. Dann werden wir die Geschichten zu Büchern binden und in einer großen Feier der Öffentlichkeit vorstellen.

LD: Was hat Ihnen an dem Projekt bisher am besten gefallen?
Engels: Da muss ich zwei Dinge nennen. Erstens finde ich es immer wieder toll, mit welcher Begeisterung die Schüler bei dem Projekt mitmachen. Zweitens ist es phänomenal, wie einfach es ist, sich mit Menschen aus verschiedenen Ländern anzufreunden, wenn man sich in einer gemeinsamen Sprache verständigen kann. Unsere Projektsprache ist Englisch, wir stehen alle ständig in E-Mail Kontakt und planen jetzt unser zweites Treffen in den Osterferien in Joensuu in Finnland.

LD:Vielen Dank für das Gespräch!

 

Einen Koffer mehr im Gepäck....

„So viel Schnee, aber gar nicht so kalt!“. Dieser erste Eindruck von Finnland sollte sich im Laufe des fünftägigen Aufenthaltes von Christine Hahn, Lehrerin an der Lindenschule Gierath und Ingeborg Doumen-Stanevicius, Leiterin der dortigen Offenen Ganztagsschule (OGS) noch verstärken. Im Rahmen des Comenius-Projektes erhielten Hahn und Doumen-Stanevicius die Gelegenheit, Einblicke in das finnische Schulsystem zu nehmen. Unter dem Titel „Telling stories“ bildet die Lindenschule bei diesem Projekt über den Zeitraum von 2 Jahren gemeinsam mit 6 anderen europäischen Schulen eine „multikulturelle Arbeitsgemeinschaft“.
Bereits im letzten Jahr entschied sich in diesem Rahmen jede der teilnehmenden Schulen für ein stellvertretendes Stofftier, entwickelte um dieses herum den Anfang einer Geschichte und schickte diese an eine der anderen Schulen. Im Juli 2011 werden alle Geschichten schließlich einmal an jeder der 7 europäischen Schulen gewesen und weitergeschrieben worden sein. „Unsere Geschichte rund um unseren Teddy als Hauptfigur befindet sich gerade in Stocksfield, England wogegen wir zur Zeit „Sir Bobby“ aus Newcastle, ebenfalls England mit seiner Geschichte zu Gast haben“, fasst Hahn den Stand der Dinge zusammen.
Ergänzend zu dieser Geschichtenkette erhalten die Kollegien der teilnehmenden Schulen die Möglichkeit zu gegenseitigen Besuchen. Diese einmalige Chance nutzten nun Doumen- Stanevicius und Hahn in der ersten Ferienwoche. Im Laufe ihres Aufenthaltes in Joensuu durften sie nicht nur selber in der „Noljakan Koulu“, der Gastgeberschule in Finnland, unterrichten, sondern wurden von den dortigen Lehrern und Kindern auch durch ein buntes Rahmenprogramm bestens unterhalten. „Neben einem vertieften Einblick hinter die Kulissen einer anderen Schule hat mich vor allem der freundschaftliche und bereichernde Austausch mit den anderen Kollegen aus England, Spanien, Zypern und Finnland beeindruckt“, so Ingeborg Doumen- Stanevicius nach ihrer Rückkehr. Von Natur aus sehr am kulturellen Austausch interessiert war es das, aber auch die große Offenheit sowohl der Schüler, als auch der Lehrer der „Noljakan Koulu“, die die Tage in Finnland für Christine Hahn zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. „Wir spürten jede Minute, wie stolz alle großen und kleinen Finnen zu Recht auf ihre Schule sind, und wie sehr wir als Gäste willkommen waren!“ Nach ihrer Rückkehr freuen sich beide Pädagogen darauf, sich mit ihren Kollegen über die gewonnenen Eindrücke und Impulse auszutauschen. Vor allem aber können es beide kaum erwarten, ihren Kindern das mit zurückreisende Geschenk ihrer Gastgeber zu zeigen. So erhielt jede Schule zum Abschied einen kleinen Koffer mit typisch finnischen Tieren und Figuren. Neben einem Rentier und einem Schwan wartet auch ein kleiner Weihnachtswichtel darauf, den deutschen Kindern der Lindenschule (finnische) Geschichten zu erzählen....
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Mr. Clutterbuck und Teddy auf dem Spielefest

Mr. Clutterbuck wurde auf dem Spielefest der Lindenschule offiziell durch den Schulleiter, Herrn Müllers, begrüßt!

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Die Kinder der Lindenschule luden Mr. Clutterbuck zum Mitspielen ein.

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Dichterwerkstatt

Die Schüler der Lindenschule zeigen weiterhin viel Interesse am Comeniusprojekt. Während einer Dichterwerkstatt wurde neben vielen anderen Themen auch ganz selbstverständlich “Comenius” ausgewählt.

 

Hier zwei Schülerarbeiten:

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     Lindenschule zu Gast in Südspanien

Die Lindenschule nimmt seit einem Jahr im Rahmen des COMENIUS - Projektes am Austausch europäischer Schulen teil.
Sieben Schulen aus fünf Ländern treffen sich in regelmäßigen Abständen. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Unterrichtsstunden, ein interkultureller Austausch und die Vernetzung aller Schulen durch das regelmäßige Fortführen von Geschichten. Das dritte Treffen fand nun in Badajoz / Spanien statt. Die Lehrerinnen der Lindenschule, Ursula Hannen und Birgit Lorleberg sowie die Leiterin der Offenen Ganztagsschule, Ingeborg Doumen-Stanevicius, hospitierten in der Gloria Fuertes Schule mit ihren drei Standorten Novelda, Alcazaba und Sagrajas. Sie konnten vielfältige Einblicke in das spanische Schulsystem gewinnen. Ein gemeinsamer Ausflug mit den Schülerinnen und Schülern nach Mérida führte sie zu einer römischen Ausgrabungsstätte. Für die Durchführung eigener Unterrichtstunden brachten sie Arbeiten ihrer Schüler aus Deutschland mit, die von den spanischen Kindern begeistert vervollständigt wurden. Der Beginn von Brieffreundschaften zwischen den Kindern der Lindenschule und der der Gloria Fuertes Schule konnte auf diese Weise gegründet werden.

 

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            Lindenschule zu Gast in England


Die Lindenschule in Gierath und Bedburdyck/ Stessen nimmt seit über einem Jahr im Rahmen des COMENIUS - Projektes am Austausch europäischer Schulen teil.
In regelmäßigen Abständen treffen sich sieben Schulen aus fünf Ländern. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Unterrichtsstunden, ein interkultureller Austausch und die Vernetzung aller Schulen durch das regelmäßige Fortführen von Geschichten. Das vierte Treffen fand nun an zwei Schulen in Stockton on Tees und Newcastle in England statt. Die Lehrerinnen der Lindenschule, Christel Engels und Birgit Lorleberg sowie die Leiterin der Offenen Ganztagsschule, Ingeborg Doumen-Stanevicius, hospitierten in der Glebe Primary School und Stocksfields Avenue Primary School. Sie konnten vielfältige Einblicke in das englische Schulsystem gewinnen. Außerdem unterrichteten sie die englischen Kinder und gaben ihnen Einblicke in unser Schulleben. So erzählten sie auch von den anstehenden Feierlichkeiten rund um Sankt Martin.
Bei einem gemeinsamen Ausflug mit den Schülerinnen und Schülern aus beiden Schulen sowie allen internationalen Lehrerinnen und Lehrern zum Beamish open-air Museum entdeckten sie gemeinsam die industrielle Kultur des früheren 20. Jahrhundert in England. 
Zusätzlich zu den gemeinsamen Aktivitäten mit den Kindern wurden die Kolleginnen und Kollegen aus dem Comenius – Projekt in beiden Städten von den Bürgermeistern zu einem Empfang eingeladen und wurden über die Geschichte der Städte Newcastle und Stockton on Tees informiert.
Das nächste gemeinsame Treffen findet im Februar 2011 in der Lindenschule statt. Die Kolleginnen und Kollegen aus Gierath und Bedburdyck/ Stessen freuen sich schon auf den Besuch der Lehrerinnen und Lehrer aus Finnland, Zypern, England und Spanien.

 

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Europäsche Lehrer zu Gast an der Lindenschule

„Hyvää huomenta”, “Calimera”, “Good Morning!“. Ein munterer Wirrwarr ,
verschiedener Sprachen empfing diejenigen, welche in der Woche vom 14.2. bis zum 18.2. die Räume der Lindenschule betraten. Im Rahmen des Comeniusprojektes war die Schule stolzer Gastgeber für 17 Kollegen aus dem europäischen Ausland. Neben Finnland und England sandten auch die teilnehmenden Schulen aus Zypern und Spanien aufgeschlossene Vertreter der verschiedenen Kollegien nach Deutschland.
In langer Vorbereitungszeit hatten die Lehrer und Mitarbeiter der OGS der Lindenschule ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für die Gäste auf die Beine gestellt. Den Einstieg bildete dabei ein gemeinsamer Ausflug nach Düsseldorf, wobei eine Fahrt auf den Fernsehturm für einen ersten Überblick über die Landeshauptstadt sorgte. Schon hier wurde deutlich, dass die Gruppe bestens zueinander passte. Englisch als gemeinsame Kommunikationssprache und ein großer Spaßfaktor sorgten dafür, dass sich Gäste und Gastgeber von Anfang an miteinander wohl fühlten.
Der offizielle Startschuss in diese aufregende Comeniuswoche fiel am Montag, als sich alle Schüler der Lindenschule gemeinsam mit ihren Lehrern in der Aula des Standortes Stessen versammelten und aufgeregt auf die europäischen Gäste warteten. Als diese endlich eintrafen wurden sie von begeistertem Klatschen und einem bunten Reigen an Liedern und Tänzen, verbunden durch ein Theaterstück mit Teddy als Identifikationsfigur der Schule begrüßt. An diesen schwungvollen Start in die folgenden Tage schloss sich dann für die Gäste eine Hospitation in der Schule und im anliegenden Kindergarten an.
Musikalisch ging es dann auch am Abend weiter. Nachdem der stellvertretende Bürgermeister, Herr Finken, die Gäste im „Haus Katz“ Willkommen geheißen hatte, sorgten ein sehr flexibler Pianist sowie sanges- und tanzfreudige Lehrer und pädagogische Mitarbeiter dafür, dass der Abend zu einem vollen Erfolg wurde.
Derart positiv eingestimmt, entdeckten die europäischen Kollegen in der folgenden Woche nicht nur diverse Spuren deutscher Geschichte: So wurde der Kölner Dom erklommen, im Schloss Dyck in das Zeitalter des Barocks eingetaucht und das Braunkohlewerk in Garzweiler besichtigt. Selbstverständlich wollten und sollten die Gäste aber auch Einblicke in unser Schulsystem nehmen. Neben Hospitationen in den verschiedenen Klassen der Lindenschule war der eigene Unterricht ein Highlight, nicht nur für die kleinen Lindenschüler. In englischer Sprache Informationen von Muttersprachlern über England zu erhalten: ein originaleres Lernen kann man sich kaum wünschen! Auch die Gäste aus Zypern, Spanien und Finnland nutzten die Gelegenheit, den Kindern Kultur und Sprache ihres jeweiligen Heimatlandes näher zu bringen.
Viel zu schnell vergingen die gemeinsamen Tage. Offiziell verabschiedet wurden die Gäste am Freitag, den 18.2. durch den Schulrat Alois Mayer. Abschließend freuten sich die Gäste auf ein letztes gemeinsames Beisammensein bei einem Barbecue.
 

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Comenius Zeitungsbild 002

Lindenschule zu Gast in Finnland

Im Rahmen des von der EU geförderten Comeniusprojekts besuchten die Lehrerinnen und Lehrer der Lindenschule, C. Engels, B. Lorleberg und O. Effertz sowie die Leiterin der Offenen Ganztagsschule, I. Doumen-Stanevicius, die finnische Stadt Rauma. Die Schule pflegt seit zwei Jahren intensive Kontakte zu den Partnerschulen und Kindergärten in Spanien, Zypern, England und Finnland. Das regelmäßige Schreiben von Geschichten, gegenseitige Besuche und das Unterrichten in verschiedenen Schulformen in den Partnerländern stehen im Mittelpunkt des Projektes.
Für das letzte Treffen des zweijährigen Projekts lernten die Kolleginnen und Kollegen der Lindenschule den Kindergarten sowohl sampaanalan päiväkoti als auch die ortsansässige Grundschule Pyynpään koulu kennen. Sie wurden freundlich empfangen und zu Hospitationen eingeladen. Besonders beeindruckend war, dass das Schulsystem seit 40 Jahren nur wenige Veränderungen erlebte und viele Lehrer und Lehrerassistenten sich auch um kleine Lerngruppen kümmern können. So war eine angenehme Lernatmosphäre stets zu spüren. Das Mittagessen wird zudem für alle Kinder im Land kostenlos zur Verfügung gestellt. Mit den Kindern des Kindergartens und der Vorschule erlebten die Kollegen gemeinsame Stunden beim Spielen und Lernen. Jedes Land vermittelte den Kindern im Rahmen eines Spieleparcours landestypische Lieder und Spiele.
Nach zwei Jahren intensiven Austausches verblieben die Kollegen aller Partnerschulen, die entstandenen Kontakte auch in Zukunft aufrecht zu erhalten, zum Beispiel durch Briefpartnerschaften oder virtuelle Klassenzimmer.
 

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